Eine Geschichte von Unterdrückung, AufbegehrenEinsamkeit und der Suche nach Liebe.
Mit Wilhelmine von Hillerns Klassiker „Die Geierwally“ wagten sich dieKnattermimen an ein Stück Literatur, das sich seit seiner Veröffentlichung1875 ins öffentliche Bewusstsein eingeschrieben hat. Nicht zuletzt wegender zahlreichen Verfilmungen. Nur wurde die Handlung in dieser Fassungvon Eckhard Kutezr, aus den Bergen Tirols in die Prignitzer Wälder verlegt.Ihren Namen trägt die Geierwally,, seit sie - mutiger als alle Männer im Dorf -einen Seeadlerhorst ausgenommen und dabei einen Jungadler geborgen hatund diesen dann zu Hause aufzieht. Als sie im Bärenjosef einen gleichwertigenund gleichmutigen Partner erkennt und sich in ihn verliebt, ist der Konflikt mit ihrem dickköpfigen Vater vorprogrammiert. Der hat bereits einen Hoferbenbestimmt, den Wally heiraten soll. Sie aber widersetzt sich, bleibt ihrer Liebetreu und nimmt dafür große Opfer in Kauf. Schließlich wird sie wegen einesMißverständnisses von Josef selbst gedemütigt. Jetzt will sie seinen Tod -und nur ein Wunder kann dieses verhindern…